ProjektbildProjektbildProjektbildProjektbildProjektbildProjektbildProjektbildProjektbild
Bildschaltfläche
Bildschaltfläche
Bildschaltfläche
Bildschaltfläche
Bildschaltfläche
Bildschaltfläche
Bildschaltfläche
Bildschaltfläche

Wohnanlage Gerwigstraße, Pforzheim

Ort Pforzheim, Gerwigstraße 64 - 68
Bearbeiter H. Baurmann | C. Gaiser | S. Masuch
Visualisierung Stuchlik 3D
Auszeichnungen Mehrfachbeauftragung 1. Preis

Vier Häuser, vier Höfe – vier Maisonetten, vier Penthousewohnungen – vier Baugemeinschaften, acht Wohnungen, eine Baugruppe – das beschreibt verkürzt unser Konzept für die Bebauung des Pfarrgeländes neben der Markuskirche an der Gerwigstraße in Pforzheim.

Um das schöne Hanggrundstück und den weiten Blick optimal auszunutzen, stehen die vier Baukörper orthogonal zur Straße; trotz einer dem Stadtteil angemessenen Dichte ermöglichen sie durch ihre Stellung zueinander die Ausbildung privater, ungestörter Freiräume. Dabei zeigen sie sich nach Außen deutlich als Gemeinschaft, allerdings mit individueller Adressbildung durch vorgelagerte Höfe.

Vier Kuben schieben sich über eine gemeinsame Hofmauer, die auch Carports, Abstellbereiche und Sitzmöglichkeiten ausbildet, durchzogen von einer internen Spielstraße. Hier können Kinder, vom Straßenverkehr geschützt und doch im Siedlungsraum präsent, spielen. Zugleich definieren diese halböffentlichen Außenräume die Adresse jeder Baugemeinschaft und individualisieren damit das einzelne Haus.

Aufgeteilt in eine untere Maisonettewohnung und eine obere Penthousewohnung, verfügt jedes Haus über private Freiflächen – auf der Dachterrasse wie im Gartenhof. Das Pfarrhaus bildet den Kopf der Anlage aus und vermittelt zwischen den verschiedenen Ebenen Richtung Kirche; es verfügt zusätzlich auf der unteren Ebene über ein Büro, das vom Kirchplatz aus zugänglich ist. Die obere Wohnung hat ihren Zugang ebenfalls vom Eingangshof an der Gerwigstraße aus; damit werden die beiden Wohnungen zu eigenständigen, gestapelten Haushälften. Das Gefühl, auf der Etage zu wohnen, wird den Bewohnern fremd sein, gemeinsame Eingänge und Treppenhäuser werden vermieden.