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Hanns-Glückstein-Park, Mannheim

Art Realisierungswettbewerb, 2013
Ort Mannheim
Auslober Stadt Mannheim
Bearbeiter H. Baurmann | M. Dürr | K. Zahorszky | V. Heid
Außenanlagen Helleckes Landschaftsarchitektur
Platzierung

1. Rg.

Publikationen wettbewerbe aktuell 02.12.2013

competitionline 10.12.2013

Grundidee ist es, das dreiecksförmige Grundstück des Parks als leicht südgeneigte Fläche auszubilden. Die charaktervollen Bestandsbäume werden zu einem großen Teil erhalten, mit ihnen wird die neue räumliche Struktur aufgebaut. Ein vielseitiges inneres Wegesystem erschließt den neuen Park und lädt zu einem kleinen Spaziergang ein.

Er entsteht aus der topographischen Faltung der schräggeneigten Dreiecksfläche mit den vorhandenen Bäumen und den logischen Verbindungen in die Umgebung. Die Wege weiten sich zu platzartigen Flächen auf, die je nach Lage unterschiedlich programmiert werden. Ein besonderes Augenmerk liegt hier in der jeweiligen Aufenenthaltsqualität der Flächen. Trotz und mit den vielfältigen Eindrücken aus der Umgebung gelingt es, Räume mit sehr spezifischer Stimmung für unterschiedlichste sozialräumliche Ansprüche und Nutzungsmilieus zu erzeugen. Die Radwege werden um den kleinen Park herumgeführt. Die Faltung bringt den Park als pyramidaler 'Glückstein' mit tribünenartigen Sitzreihen zu einem räumlichen Abschluss.

Die neu entstehende Wohnbebauung liegt auf einem Wiesensockel, der aus der Perspektive der Parknutzer den Verkehr auf der Glücksteinallee ausblendet und durch einen talartigen Einschnitt die Blick- und Wegebeziehung auf den gegenüberliegenden Lokschuppen fokussiert. Die Stadtvillen bilden einen klaren sozialräumlichen Anknüpfungspunkt für den neuen öffentlichen Grünraum. Ihre privaten Freisitze orientieren sich nach Süden zum Park. Die erhöht liegende gemeinschaftliche Außenfläche der Wohnbewohner ist vielfältig nutzbar und von den Wohngebäuden aus über die Wohnungsterrassen und einen Gemeinschaftszugang direkt zugänglich. Die Zwischenräume zwischen den Gebäuden werden durch Strauchweiden strukturiert. Treffpunkt der Hausbewohner mit Sitzmöglichkeiten und Kleinkindspielbereichen stellen die Initialräume nachbarschaftlichen Miteinanders dar. Der Übergang zum öffentlichen Freiraum wird wie selbstverständlich durch die Hangneigung der Fläche als Sonnenhang ausgebildet.

Die Verzahnung von Faltungen, Wegen und Flächen, den vorhandenen Bäumen und der Topographie führt zu einem weiten Spektrum an möglichen Nutzungen. Die Einfassungen der Wiesenflächen erfolgt aus hellen Feinbetonteilen, die Wegeflächen werden homogen aus flächigem Natursteinpflaster erstellt, in das die Baumscheiben farblich eingepasst werden. Die Gehsteige der angrenzenden Straßen erhalten den gleichen Belag und werden dadurch Teil des kleinen urbanen Parks.