Rahmenplan Zukunft Nord, Karlsruhe

Wohnquartier Gasselstiege, Münster

Mit der Neubebauung des ehemaligen TÜV-Geländes im Kreuzungsbereich Steinfurter Straße / Yorkring stellt sich einerseits die Herausforderung in emissions- und verkehrslärmbelasteter Lage zu bauen, andererseits bietet gerade diese Lage durch ihre gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und der Nähe zu dem neu errichteten Einzelhandel das Potential, ein attraktives Wohnangebot zu schaffen.

Hanns-Glückstein-Park, Mannheim

Grundidee ist es, das dreiecksförmige Grundstück des Parks als leicht südgeneigte Fläche auszubilden. Die charaktervollen Bestandsbäume werden zu einem großen Teil erhalten, mit ihnen wird die neue räumliche Struktur aufgebaut. Ein vielseitiges inneres Wegesystem erschließt den neuen Park und lädt zu einem kleinen Spaziergang ein.

Schönenberger Tal / Altes Ziegeleigelände, Mühlacker

Der Entwurf versucht, auf die unterschiedlichen Anforderungen und Erwartungshaltungen an den Wettbewerb eine einfache, logische und zugleich zeitgemäße Antwort zu geben, ohne die räumliche und topographische Vielschichtigkeit des Areals preiszugeben. Der flächenmäßig größte Baukörper, das Baumarktcenter, nutzt den Niveauversprung der Hangkante und führt mit seinem begehbaren Dach die höher gelegene Siedlungsebene fort und macht so die attraktive Fläche für die Stadt und das neue Quartier nutzbar.

Wohnbebauung Friedrichsfeld, Mannheim

Das zur Neubebauung vorgesehene Grundstück im Zentrum von Mannheim Friedrichsfeld weist nach dem Abriss der Wohnzeilen aus den 50er Jahren ein heterogenes Umfeld auf: von Resten der Wohnzeilen über Ein- und Mehrfamilienhäusern verschiedener Jahrzehnte bis hin zum gegenüberliegenden Schulzentrum aus den 70er Jahren.

Kazenmaier-Areal, Karlsruhe

Das Baufeld liegt am südlichen Rand der Karlsruher Südoststadt an einer Nahtstelle zwischen der neuen Blockrandbebauung und einer bestehenden Zeilenbebauung mit starker Durchgrünung.

Ortsmitte, Ottenheim

Der Freiraum der Ortsmitte Ottenheim ist herausragender und erinnerungswürdiger Bestandteil einer Wegekette, der Verbindung von Dorf und Landschaft. Die Wege von Dorf zu Dorf, von den Feldern zum Rhein führen per Auto, zu Fuß oder über eine neue Radwegverbindung über die Neue Ortsmitte von Schwanau.

Quartier Lohfeld, Karlsruhe

Im Gegensatz zum geschlossenen Blockrand des Bebauungsplans sieht unser Vorschlag für das an die bestehende Lohfeldsiedlung angrenzende Quartier eine Öffnung des Hofraumes vor.

Landesgartenschau, Landau

Ausgangspunkt für die stadtstrukturellen Überlegungen auf dem ehemaligen Kasernenareal sind die zukünftigen Nutzer. Wir gehen davon aus, dass hier das Einfamilienhaus in verdichteter Form, freistehend oder in Reihe als Wohnen innerhalb der Stadt verwirklicht werden kann als Alternative zum Wohnen in den umliegenden  Dörfern. Die Baufelder  werden dementsprechend konsequent mit einfamilienhaustauglichen Bebauungsstrukturen aufgefüllt.

Oberes Albgrün, Ettlingen

Energie-Cités ist ein Verband europäischer Städte, Kommunen und Netzwerke mit dem Ziel, eine nachhaltige lokale Energiepolitik zu fördern; die Stadt Ettlingen ist eines der neun deutschen Mitglieder. Der folgende Vorschlag ist vor dieser erklärten politischen Zielsetzung nachhaltiger Stadtentwicklung zu verstehen.

Bahnhofplatz, Karlsruhe

Der Karlsruher Bahnhofplatz als „Architekturplatz“ ist im Ensemble geschaffen. Die prägenden Raumkanten sollten daher wieder erlebbar gemacht werden. Großzügige Belagsstreifen verlaufen über die Bahnsteige und setzen sich über die gesamte Platzfläche fort. Sie geben dem in Ost-West-Richtung ausgedehnten Raum Richtung und Zusammenhang.

Quartier am Schloss, Königsbach-Stein

Der Vorschlag für die Bebauung der Schlosswiesen in Königsbach gliedert sich in drei Bereiche mit unterschiedlichen Wohnformen, die ihre jeweiligen Qualitäten entfalten können.

Bahnhofsareal, Schriesheim

Im Luftbild stellt sich das Planungsareal als Sonderfeld dar: eine zentral gelegene, durch Straße und Schiene optimal erschlossene große, zusammenhängende Fläche bietet die Chance, im Siedlungseinerlei der Wohnhäuser einen andersartigen Standort auszuweisen. Das Areal spannt sich auf zwischen Stadteingang mit gegenüberliegender offener Feldflur und der Abzweigung zur historischen Ortsmitte.

Stadterweiterung Ost, Neufahrn

Ein robustes und qualitätssicherndes Handlungsgerüst bietet Leitlinien und Entscheidungsfreiräume für eine vielfältige Zukunft. Es besteht aus einem fixierten, ordnenden und identitätsstiftenden System von Landschaftselementen und signifikanten Baukörpern, von frei wählbaren Verkehrsstrukturen und daraus resultierenden Baufeldern.

Eisenbahndock, Emden

Als Alternative zu den Eigenheimwiesen des Umlands entsteht ein auf vorhandene Potenziale ausgerichtetes städtisches, aber lockeres Wohnumfeld mit starker Vernetzung von öffentlichen und privaten Bereichen, auch mit der bestehenden Struktur: die Erweiterung wird Teil der Stadt.

Lohfeldsiedlung, Karlsruhe

Der Vorschlag für die behutsame Sanierung der Karlsruher Lohfeldsiedlung und ihre städtebauliche Einbindung in eine geplante Erweiterung versucht, durch hochwertige, angemessen proportionierte Freianlagen zwischen der Kleinteiligkeit der Siedlung und der grossmaßstäblichen Umgebung zu vermitteln.

Umgestaltung Ortsmitte, Biberach

Die Respektierung und Stärkung der dörflichen Struktur des Ortskerns ist das Leitthema unseres Wettbewerbsbeitrags. Typische Merkmale der Siedlungsstruktur werden herausgearbeitet, die Umgebung dient als Maßstab. Die Umnutzung von Bestandsimmobilien hat Vorrang vor dem Neubau.

Nördliche Innenstadt, Gaggenau

Im Wettbewerbsberecih - Nördliche Innenstadt Gaggenau - addieren sich Bänder und lineare Zonen. Murg, Innenstadt , Straße / Bahn, Güterbahnhof und Wohnen.

Hauptbahnhof-Süd, Karlsruhe

Der Bahnhofsplatz Süd als neue Drehscheibe zwischen Individual- und öffentlichem Verkehr benötigt ein Zeichen hoher Signifikanz. Da alle wesentlichen Funktionen innerhalb des Bahnhofs durch die Umgestaltung des nördlichen Empfangsgebäudes und die neue Passage bereits erfüllt werden, somit ein „Gebäude“ im Wortsinne nicht benötigt wird, signalisiert ein großes, Platz und angrenzende Gleise überspannendes Glasdach Eingang und Verteilung.

Stadtwald-Hasenkopf, Marburg

Stadtteil Stadtwald: Ein ganzes besteht aus Teilen: Rad, Blatt, Flügel.Jeder einzelne der Siedlungsbereiche weist eine eigene Charakteristik auf: die ehemalige Kasernedominiert auf dem Hochplateau, schließt sich als geometrische Halbkreisform von der Landschaft ab (Rad),die Bebauung an der Stauffenbergstraße, die steil den Hang hinaufläuft, greift in die Grünräume ein (Blattrippen), die Siedlung auf dem Tanzplan breitet sich auf dem nach Süden gewandten Hang aus (Flügel).

Alter Markt | Lustgarten, Potsdam

Schloss und Lustgarten bildeten im Stadtkörper Potsdams eine in sich abgeschlossene  Insel der Macht, der Kultur und der Lustbarkeit. Diese Eigenschaften der städtebaulichen Figur soll der neue Lustgarten wieder zurückerhalten. Dabei wird sich der Park jedoch seinen Gästen nach allen Seiten hin öffnen.

Alter Flugplatz, Karlsruhe

Gleich der Landebahn eines Flugzeugs schiebt sich das steppenähnliche Areal des amerikanischen Flugplatzes in den Karlsruher Stadtgrundriss. Die vorgeschlagene Bebauung der Ränder stärkt diese Wirkung. Dem Stakkato des Leuchtfeuers ähnelt die Ausbildung des östlichen Flugfeldrandes in Form von Stadtvillen und Doppelhäusern.

Buderusplatz, Wetzlar

Bannviertel: Das Quartier wird mit einer Reihe von sechs Stadtvillen ergänzt, die vorwiegend zum Wohnen dienen sollen. An der Glöelstraße wird der Block mit einem zum Quartiersinneren orientierten Bürogebäude ergänzt. Das Quartier wird von dem viergeschossigen Gebäude vor den Emissionen der stark befahrenen Glöelstraße geschützt. Die Stellplätze werden in einer Tiefgarage mit Zufahrten von der Albinistraße und Eduard-Kaiser-Straße untergebracht.

Innerstädtisches Wohnen, Ahlen

Die vorgeschlagene Bebauung auf dem Areal am Lütkeweg wird durch die städtebaulichen Rahmenbedingungen der ortstypischen Gemengelage charakterisiert. Wie im Schwarzplan ersichtlich, liegt das Gebiet im Übergangsbereich der verdichteten Kernstadt zur lockeren, teilweise strukturbildenden Bebauung der umliegenden Viertel.

Neues Quartier am Bahnhof, Potsdam

Bauen entlang der Bahn heißt, im Kontext von Bewegung und Geschwindigkeit zu entwerfen. Die der Wahrnehmung von Geschwindigkeit adäquate geometrische Form  ist die Linie. Ausgehend von diesen Überlegungen schlagen wir ein streng lineares, der Bahnlinie folgendes Band vor, das aus einer gleichförmigen Reihung von Stadtbausteinen in Form von offenen und geschlossenen Blöcken besteht.

Stadterweiterung Nord, Radolfzell

Der neue Stadtteil Radolfzells ist von verschiedenen Einflüssen geprägt. Wichtige Merkmale sind die hügelartige Topographie, die Bahntrasse mit angrenzendem Mischwald im Osten, die bestehenden Siedlungsflächen im Süden, der Bruchwald im Westen sowie die Feuchtwiesen im Norden mit dem Übergang zur freien Landschaft.

OVGO-Gelände, Offenburg

Mit dem Entwurf zur Neubebauung des OVGO-Geländes am Rande der Obernburger Altstadt schlagen wir eine Baustruktur vor, die zwar notwendigerweise mit dem traditionellen Bauschema des Ortskerns bricht, aber einzelne typologische Elemente der Altstadt aufgreift und neu formuliert - so die Bildung von Gassen und Plätzen, die hohe Dichte im Verbund mit starker Durchgrünung und die Ausbildung von straßenseitigen Giebelfassaden am Oberen Neuen Weg, die die Maßstäblichkeit der historischen Bebauung aufnehmen.

Quartier Mangin, Landau

Der Vorschlag zur Neubebauung des Quartier Mangin an der südlichen Landauer Stadteinfahrt thematisiert die typologisch homogene Bebauung der Umgebung in der Fortführung der Zeilenstruktur, wobei jede Zeile als ein endloses Band aufgefasst wird, das in regelmäßiger Form das Wettbewerbsgebiet überlagert.

Rheinlandkaserne, Ettlingen

Das Areal der Rheinlandkaserne bildet einerseits den nördlichen Stadteingang Ettlingen und hat dadurch direkten Freiraumbezug in Richtung Rüppurr, andererseits grenzt es direkt an den Altstadtkern. Dieser bevorzugten Lage trägt die vorgeschlagene Ausbildung zweier Siedlungsstrukturen Rechnung, indem sie den Grünraum tief in das zu überplanende Gebiet hinein holt und mit den Freiflächen im südlichen, historischen Kasernenbereich vernetzt.

Südliche Stadterweiterung, Walldorf

Eine städtebauliche Großform war zu finden, die dem neuen Stadtteil Walldorfs eine eigene Identität vermittelt und zugleich robust genug ist, um eine auf Jahrzehnte ausgelegte Realisierung zu ermöglichen.

Universitätsinstitute Alter Flughafen, Freiburg

Wir verstehen unsere Arbeit als grundsätzliche Anregung, über Formen und Organisationsmodelle der modernen Universität nachzudenken. Die städtebauliche Integrierung eines so großen Bereichs in eine vergleichsweise kleine Stadt wie Freiburg lässt sich nach Vorbildern Ausschau halten. Das moderne Bauen in Freiburg ist maßgeblich geprägt durch die Errichtung des Kollegiengebäudes II durch Otto Ernst Schweitzer in den fünfziger Jahren.

Neustadt-Ost, Erlangen

Der Vorschlag zur Bebauung des amerikanischen Militärgeländes am Rande der Erlanger Neustadt nimmt Bezug auf die planmäßig angelegte Hugenottensiedlung und entwickelt aus den bekannten Stadtbausteinen Blockrand und Zeile ein Quartier von hoher stadträumlicher Qualität und Dichte.

Kleiner Exer, Ettlingen

Der Entwurf zur Neubebauung des Kleinen Exerzierplatzes Ettlingen lehnt sich an die vorgefundene Struktur des Wohngebiets südlich der Albtalbahntraße an und führt sie fort. Während die Altstadt nördlich der Bahn ein unregelmäßiges Straßennetz aufweist, haben wir es im Bearbeitungsgebiet mit einer typischen Arrondierung zu tun, die durch eine offene Blockrand-Bebauung gekennzeichnet ist.

Ihlenfeldkaserne, Offenburg

Die Offenburger Ihlenfeldkaserne mit ihren typischen Mannschaftsgebäuden und dem großen Exerzierplatz ist quartiersprägend. Untersucht man die Gesamtanlage hinsichtlich ihrer Symmetrien, Proportionen und Achsbezügen, stößt man auf einen Entwurfsraster, der uns die Grundlage gibt für das neu zu planende Wohngebiet.

Wohnbebauung Leopoldsfeste, Rastatt

Der strukturellen Gliederung der neu zu schaffenden Stadterweiterung liegen einerseits die Geschichtlichkeit des Ortes, andererseits die unterschiedlichen Nutzungsansprüche zugrunde. Die Festung als Sinnbild der Stadtgestalt Rastatts wird Thema und Ausgangspunkt einer Struktur, die abstrahierend deren Grundriss sichtbar macht. Zugleich bilden die ehemaligen Wallanlagen in Form dreier Riegel die südliche Stadtkante.

Galgenschanze, Kaiserslautern