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Oberlin-Kindergarten, Freiburg

Ort Freiburg-St. Georgen, Am Mettweg
Bauherr Ev. Kirche in Freiburg
Projektleitung H. Baurmann
Bearbeiter I. Schichel | M. Wasag
Planung 2012
Realisierung 2013
Fotos bild_raum
Nutzfläche 470 m2 
BRI 2.150 m3 
Leistungsphasen 1 - 9
Bruttobaukosten 1.100.000 €
Publikationen Neue Architektur, Architekturführer Freiburg, S. 134, Mannheim 2013

Umbau und Erweiterung des Lukas Gemeindezentrums folgen dem Wunsch nach einer klaren städtebaulichen Gestalt und größtmöglichen Synergie-Effekten zwischen Kirche, Gemeindehaus und Kindergarten. Dazu wird die bestehende Linearstruktur aufgegriffen, neu geordnet und fortgesetzt.

Der neue, dreigruppige Kindergarten entsteht an der Stelle des alten und wird mit dem Gemeindesaal so verknüpft, dass eine Nutzung des Saals durch die Kinder jederzeit möglich ist, ohne andere Bereiche des Gemeindehauses zu stören. Der bestehende Keller nimmt den Turn- und Werkraum auf und wird über eine neue Treppe direkt aus dem Foyer des Kindergartens erschlossen, bleibt aber gleichfalls vom Gemeindebereich aus zugänglich. Ein pavillonartiger Holzanbau nimmt die drei Gruppenräume auf und leitet über in den attraktiven, südlichen Garten, der den Kindern vorbehalten bleibt.

Eine "interne" Straße zwischen Kirche und Gemeindehaus erschließt sämtliche Bereiche von außen und ermöglicht einen flexiblen Betrieb auch von Teilbereichen. Zugleich wird der Spielbereich der Kinder nicht durch externe Wegeverbindungen eingeschränkt. Dieser Gemeindeweg wird über den neu gestalteten und gefassten Kirchhof erreicht, den Eingang zur Lukasgemeinde markiert. Am Kopf des archetypisch vereinfachten Riegels mit dem charakteristischen Satteldach ist das Pfarrdienstzimmer untergebracht, gefolgt von der Küche und einem Gruppenraum. So kann bei kleineren Veranstaltungen der große Saal zugänglich bleiben.

Der Kindergarten, der in Holzbauweise errichtet werden soll, gliedert sich in drei fast identische Teilmodule mit vorgelagertem Gruppenbereich. Jedes Modul verfügt über ein Treppenmöbel, das eine zweite Ebene zum Ausruhen, Schmökern oder Toben erschließt. Der große Foyerbereich wird zum Spielen, aber auch für Feste und Versammlungen benutzt. Er dient der internen Verknüpfung mit dem Gemeindesaal und kann bei Gemeindefesten und großen Veranstaltungen genutzt werden, ohne den Kindergarten offenhalten zu müssen.

Das klare Gliederungsprinzip des neuen Gemeindezentrums schafft die Voraussetzungen für eine Vermietbarkeit von Teilflächen. Familienfeiern, Gruppentreffen, Veranstaltungen aus dem gemeindlichen Leben heraus können, extern erschlossen, problemlos in Teilbereichen stattfinden. Obwohl sich die Gemeinde räumlich verkleinert, wächst die Nutzungsvielfalt.